Kreditkarten und Schufa: Wie hängt das zusammen?

Jeder Kreditkartenantrag landet bei der Schufa. Das kann negative Folgen auf deinen individuellen Schufa-Score haben.

1. August 2022

Brauner Hund auf Sofa

Viele Deutsche besitzen mittlerweile mehr als eine Kreditkarte. Ob diese immer genutzt werden und sinnvoll sind, sei dabei dahingestellt. Bei der Anschaffung einer Kreditkarte sollten jedoch nicht nur die Vorteile des jeweiligen Anbieters bedacht werden: Denn jeder Kreditkartenantrag landet auch bei der Schufa und wird teilweise dauerhaft gespeichert. Das kann negative Folgen auf deinen individuellen Schufa-Score haben.

Unterschiedliche Karten, unterschiedliche Auswirkungen

Doch von vorne: Für die Schufa sind zwei Kreditkartentypen interessant und relevant. Die sogenannten Revolving- sowie die Charge-Kreditkarten. Prepaid-Kreditkarten, die du mit einem bestimmten Betrag auflädst, stellen für Banken kein kreditorisches Risiko dar. Daher wird die Schufa bei der Vergabe nicht abgefragt. Anders wie sieht es bei den anderen beiden Kreditkartentypen aus?

Mit jedem Antrag auf eine Kreditkarte holt sich das jeweilige ausstellende Institut die Kreditwürdigkeit des Antragstellers oder der Antragstellerin bei der Schufa ein. Sollten die hinterlegten Bonitätsinformationen positiv ausfallen, wird den Bewerberinnen und Bewerbern die Kreditkarte mit hoher Wahrscheinlich von der Bank ausgehändigt. Bei der Schufa wird wiederum der Vermerk „CC“ hinterlegt. Dabei unterscheidet die Schufa nicht zwischen den verschiedenen Kreditkartenarten, obwohl diese ein unterschiedlich großes Verschuldungsrisiko mit sich bringen.

Was die Schufa nicht weiß: wofür du die Kreditkarte verwendest. Denn weder Nutzungs- noch Kaufverhalten werden von der Schufa analysiert.

Die Merkmale "AC" und "CC"

Besitzt du mehrere Kreditkarten, hast du dementsprechend auch mehr als einen „CC“-Vermerk in deiner Akte. Dabei solltest du im Hinterkopf behalten: Selbst, wenn du eine Kreditkarte nur anfragst und den Antrag nicht finalisierst, wird das bei der Schufa registriert und für ein Jahr gespeichert. Dafür steht das Kürzel „AC“. Die Löschfrist eines „CC“-Vermerks beträgt seitens der Schufa in der Regel die Dauer der Vertragslaufzeit. Sprich: Nur, wenn du die Kreditkarte kündigst und diese Kündigung wirksam ist, verschwindet das „CC“ aus deiner Akte.

Was die Schufa aber schon weiß: Solltest du deine Kreditkartenabrechnung nicht fristgerecht bezahlen, wird sie grundsätzlich darüber informiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob du deine Kreditkartenrechnung in Raten tilgst, oder der Betrag monatlich von deinem Girokonto abgebucht wird.

Was passiert, wenn ich nicht zahlen kann?

Das nennt sich „nicht vertragsmäßiges Handeln“ und bedeutet: Du musst mit einem negativen Eintrag in der Schufa-Akte rechnen, wenn eine Forderung zweimal gemahnt wurde und unbestritten bleibt – du also keinen Widerspruch gegen diese Forderung eingelegt hast. Das ist zum Beispiel auch relevant, wenn du Opfer von Kreditkartenbetrug wurdest. Denn sollten Unregelmäßigkeiten auf deiner Karte auftreten, die sich auf einen Betrugsfall zurückführen lassen, dann kann sich das niemals negativ auf deinen Schufa-Score auswirken.

Solltest du deine Kreditkartenrechnungen nicht begleichen können, kann es zudem passieren, dass die Karte gesperrt wird. Daher ist es wichtig, dass du den Überblick über deine Finanzen behältst und dass deine Verpflichtungen in einem angemessenen Verhältnis zu deinen Einkünften stehen. Auch hier ist es von Vorteil, wenn du nicht mehrere Kreditkarten besitzt.

Wann ist eine gute Schufa von Vorteil?

Auch wenn die Schufa nicht im Detail informiert, wie sich dein individueller Score berechnet, ist trotzdem klar: Die Anzahl der Kreditkarten und Unregelmäßigkeiten im Zahlungsverhalten können zu einer Abwertung deines Scores führen. Ein guter Schufa-Score ist von Bedeutung, wenn du zum Beispiel eine Wohnung anmieten möchtest oder einen Kredit aufnehmen willst. Unabhängig von der der Anzahl der Kreditkarten gibt es auch andere Möglichkeiten deinen Score zu verbessern.

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