“Zahlst du bar oder mit Karte?” Seit der Coronapandemie antworten darauf immer mehr Deutsche: “Mit Karte.” Aber Karte ist nicht gleich Karte. Wir erklären, welche verschiedenen Typen von Bezahlkarten es gibt und was ihre Vor- und Nachteile sind.
Das in Deutschland am meisten verbreitete bargeldlose Zahlungsmittel ist die Girokarte. Mehr als 100 Millionen gibt es davon – also kommen im Schnitt auf eine Person im Schnitt etwa 1,2 Girokarten. Die Girokarte ist an dein Girokonto gekoppelt und das Konto wird sofort belastet, wenn du eine Zahlung tätigst.
Vorteile:
Nachteile:
Die Debitkarte funktioniert wie die Girokarte, ist allerdings vielseitiger einsetzbar. Auch online und im Ausland kannst du sie zum Bezahlen nutzen. Das liegt daran, dass sie mit den internationalen Bezahlsystemen Maestro (von Mastercard) und V-Pay (von Visa) verknüpft ist. Deshalb wird sie auch in Deutschland immer beliebter. Eine Debitkarte ist keine Kreditkarte, auch wenn sie umgangssprachlich manchmal so genannt wird.
Vorteile:
Nachteile:
Anders als bei Giro- und Debitkarte wird das Geld bei einer Kreditkarte nicht direkt nach der Zahlung abgebucht. Stattdessen werden die Umsätze über üblicherweise einen Monat gesammelt und dann bekommst du eine Abrechnung. Die Bank leiht dir also für einen Monat Geld. Weil es sich um einen Kredit handelt, wird normalerweise deine Bonität geprüft, bevor du die Kreditkarte bekommst.
Je nach Kreditkartentyp – ja, sogar da gibt es Unterschiede – kann die Rechnung entweder komplett oder in Raten bezahlt werden. Bei Ratenzahlung fallen Zinsen an. Der Rechnungsbetrag wird entweder automatisch eingezogen oder muss manuell überwiesen werden.
Vorteile:
Nachteile:
Die Bedingungen und Kosten für eine Kreditkarte unterscheiden sich von Bank zu Bank. Ein Blick ins Kleingedruckte lohnt sich, damit du nicht mit unnötig hohen Zinsen und Gebühren dastehst.
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