Was ist was? Kreditkarte, Debitkarte, Girokarte

Karte ist nicht gleich Karte. Aber was sind die Unterschieden zwischen den verschiedenen Kartenarten?

25. April 2022

Frau mit Handy auf Balkon zum Hinterhof mit Bäumen

“Zahlst du bar oder mit Karte?” Seit der Coronapandemie antworten darauf immer mehr Deutsche: “Mit Karte.” Aber Karte ist nicht gleich Karte. Wir erklären, welche verschiedenen Typen von Bezahlkarten es gibt und was ihre Vor- und Nachteile sind.

Girokarte

Das in Deutschland am meisten verbreitete bargeldlose Zahlungsmittel ist die Girokarte. Mehr als 100 Millionen gibt es davon – also kommen im Schnitt auf eine Person im Schnitt etwa 1,2 Girokarten. Die Girokarte ist an dein Girokonto gekoppelt und das Konto wird sofort belastet, wenn du eine Zahlung tätigst.

Vorteile:

  • Weil das Konto direkt belastet wird, siehst du gleich, wofür du wann Geld ausgegeben hast.
  • Wird mittlerweile in den meisten Läden in Deutschland akzeptiert.
  • Du kannst an den Geldautomaten deiner Bank kostenlos Bargeld abheben.

Nachteile:

  • Funktioniert nicht bei Online-Zahlungen.
  • Funktioniert im Ausland nur begrenzt.
  • Hebst du Bargeld bei einer anderen Bank als deiner ab, können Gebühren anfallen.

Debitkarte

Die Debitkarte funktioniert wie die Girokarte, ist allerdings vielseitiger einsetzbar. Auch online und im Ausland kannst du sie zum Bezahlen nutzen. Das liegt daran, dass sie mit den internationalen Bezahlsystemen Maestro (von Mastercard) und V-Pay (von Visa) verknüpft ist. Deshalb wird sie auch in Deutschland immer beliebter. Eine Debitkarte ist keine Kreditkarte, auch wenn sie umgangssprachlich manchmal so genannt wird.

Vorteile:

  • Wie bei der Girokarte wird das Geld direkt nach einer Zahlung abgebucht. Du hast also einen guten Überblick über deine Ausgaben.
  • Du kannst weltweit damit zahlen und Geld abheben.
  • Wird von den meisten Onlineshops akzeptiert.

Nachteile:

  • Auch hier können beim Geldabheben Gebühren anfallen.

Kreditkarte

Anders als bei Giro- und Debitkarte wird das Geld bei einer Kreditkarte nicht direkt nach der Zahlung abgebucht. Stattdessen werden die Umsätze über üblicherweise einen Monat gesammelt und dann bekommst du eine Abrechnung. Die Bank leiht dir also für einen Monat Geld. Weil es sich um einen Kredit handelt, wird normalerweise deine Bonität geprüft, bevor du die Kreditkarte bekommst.

Je nach Kreditkartentyp – ja, sogar da gibt es Unterschiede – kann die Rechnung entweder komplett oder in Raten bezahlt werden. Bei Ratenzahlung fallen Zinsen an. Der Rechnungsbetrag wird entweder automatisch eingezogen oder muss manuell überwiesen werden.

Vorteile:

  • Die Kreditkarte kannst du auf der ganzen Welt zum Bezahlen und Geldabheben nutzen.
  • Sie ist ein gängiges Mittel für Zahlungen im Internet.
  • Sie wird von beispielsweise Hotels oder Autovermietungen als Sicherheit akzeptiert.

Nachteile:

  • Da die Abrechnung nur einmal im Monat kommt, kann man schon mal den Überblick über alle Ausgaben verlieren.
  • Es können Gebühren anfallen – sowohl für die Kreditkarte selbst als auch beim Geldabheben als auch je Transaktion, gerade im Ausland.
  • Bei einigen Anbietern und Kartentypen kannst du den Kredit auch in Raten zurückzahlen. Dann zahlst du darauf Zinsen, die recht üppig sein können – bis zu 20 % sind üblich.

Die Bedingungen und Kosten für eine Kreditkarte unterscheiden sich von Bank zu Bank. Ein Blick ins Kleingedruckte lohnt sich, damit du nicht mit unnötig hohen Zinsen und Gebühren dastehst.

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