7 Fakten zur Inflation

Weil sie in aller Munde ist: Hier die Antworten auf 7 häufig gestellte Fragen zur Inflation.

13. April 2022

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1. Was ist da los?

Im März ist die Inflation in Deutschland auf 7,3% gestiegen – so hoch wie seit den Achtziger Jahren nicht mehr. Zum Vergleich: Zwischen 2010 und 2020 lag sie zwischen 0,5 und 2,1%. Weil Löhne und Gehälter nicht mit der Inflationsrate Schritt halten, bleibt jeden Monat einfach weniger Geld übrig.

2. Was macht das mit den Menschen?

Laut einer Umfrage im Auftrag der F.A.Z. achten im Moment über die Hälfte der Deutschen (54%) beim Einkaufen mehr auf den Preis. 47% halten sich beim Heizen zurück und 37% fahren nach eigenen Angaben weniger Auto.

3. Aber was ist Inflation?

Die Inflation misst den Preis aller (und wir meinen wirklich aller) Waren und Dienstleistungen, die wir konsumieren. Man könnte also sagen, dass die Inflation der durchschnittliche Anstieg der Preise für alles, was wir kaufen, ist.

Ein sehr einfaches Beispiel: Nehmen wir an, wir verbrauchen in einem Jahr nur:

Nudeln – und der Preis steigt um 2%.

Kinokarten – und der Preis steigt um 4%.

Turnschuhe – und der Preis steigt um 1%.

2% + 4% + 1% = 7%

7% ÷ 3 = 2,3%

Der durchschnittliche Anstieg liegt bei 2,3 %, die Inflation beträgt also 2,3%.

Die Erklärung reicht dir nicht? Hier findest du mehr zum Thema Inflation.

4. Meine Zahnpasta ist teurer als sonst, ist das Inflation?

Nein, ein einziger Preisanstieg gilt nicht als Inflation. Auch nicht, wenn ein Produkt aufgrund einer "verbesserten Formel" oder eines "besseren Designs" teurer wird. Man kann erst dann von einer Inflation sprechen, wenn es sich um eine allgemeine Preiserhöhung für alle Waren und Dienstleistungen handelt.

5. Ich habe das Gefühl, dass alles noch teurer ist, als die Inflation sagt, wie kann das sein?

Das liegt daran, dass die Inflationsstatistik nur einen Durchschnittswert angibt. Die Lebenshaltungskosten sind für manche Menschen aber höher als für andere, je nachdem, welche Produkte zum Alltag gehören. Auf der Webseite des Statistischen Bundesamtes kannst du deine persönliche Inflationsrate ausrechnen.

6. Kann ich die Inflation beeinflussen?

Nein, leider nicht. Leider musst du damit rechnen, jeden Monat etwas weniger für dein Geld kaufen zu können.

7. Was sollte ich tun?

Es wird immer wichtiger, sich um seine Finanzen zu kümmern. Du könntest anfangen, dir einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen. Für welche Dinge gibst du gerne Geld aus, für welche nicht? Auf welche Ausgaben kannst du verzichten? Welche kannst du senken?

Dazu gehört auch, den Zinssatz für deine laufenden Konsumkredite unter die Lupe zu nehmen. Denn da zahlt man oft unnötig hohe Zinsen. Mit der Anyfin-App kannst du prüfen, ob wir den Zinssatz auf deine Ratenzahlungen, Kreditkarte oder deinen Dispo senken können. So hast du die Möglichkeit, bares Geld zu sparen und besser durch die Inflation zu kommen.

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Wenn ein Darlehen in Höhe von 1.500 € wie im folgenden Beispiel an Anyfin übertragen wird, betragen die Einsparungen für ⅔ der Kunden 33 €. Der variable Zinssatz sinkt von 11,95 % auf 9,88%. Die neuen monatlichen Kosten betragen dann 69 € mit einer Rückzahlungsfrist von 24 Monaten, der effektive Zinssatz 10,34 % und der Gesamtbetrag für die Rückzahlung 1.660 €. Der Kunde erhält nur dann ein Angebot, wenn der vorherige Zinssatz gesenkt werden kann. Anyfin verlängert dabei niemals die Rückzahlperiode. Kreditvermittlung durch die Anyfin Germany GmbH an die Erik Penser Bank AB, Apelbergsgatan 27, Box 7405, 10391 Stockholm.

Der Maximalbetrag aller übernommenen Kredite beträgt 20.000 € pro Kunde. Die Laufzeit des Kredits liegt zwischen 2 - 120 Monaten, abhängig von der Laufzeit des bestehenden Kredits. Der Sollzinssatz liegt zwischen 4,3 % - 19 %. Der effektive Zinssatz kann mindestens 4,39 % und höchstens 20,84 % betragen.