Durch Inflation: Über die Hälfte der Deutschen hat gesundheitliche Beschwerden

Anyfin AB14. September 2022

Durch Inflation: Über die Hälfte der Deutschen hat gesundheitliche Beschwerden

YouGov-Umfrage zeigt: Die aktuelle weltwirtschaftliche Situation schlägt sich nicht nur auf den Kontostand der Deutschen nieder, sondern auch auf die physische und psychische Gesundheit.

  • Über die Hälfte der Befragten gibt an, dass sich die weltwirtschaftliche Situation negativ auf ihre Gesundheit auswirkt.
  • 61% können unerwartete Ausgaben über 1.500 Euro monatlich nicht decken, ohne sich Geld zu leihen.
  • 40% der Befragten haben einen ungesicherten Kredit. Davon kennt mehr als jeder Vierte die Bedingungen nicht.
  • Fast jeder Fünfte schämt sich in irgendeiner Weise für die eigenen Finanzen.

Berlin, September 2022 – Die Inflation in Deutschland und der Welt befindet sich weiterhin auf sehr hohem Niveau. Gestiegene Preise für Lebensmittel, Wohnen, Energie und alles, was man zum Leben braucht, lassen die Geldbeutel der Menschen bluten und ein Ende der Teuerungsrate ist nicht in Sicht. Wie steht es in diesen angespannten Zeiten um die finanzielle Gesundheit der Deutschen? Genau das wollte das FinTech Anyfin herausfinden und hat in Zusammenarbeit mit YouGov über 1.000 Deutsche befragt. Die Untersuchung umfasst Fragen zur aktuellen weltwirtschaftlichen Situation und zum Umgang mit den eigenen Finanzen, aber auch zu den Emotionen, die damit verbunden sind.

Mehr als jeder Zweite (56%) gibt an, dass sich die Lage der Weltwirtschaft negativ auf die Gesundheit auswirkt und sowohl zu körperlichen als auch zu psychischen Beschwerden führt, wie Sorgen, Zukunftsängste und Konzentrationsschwierigkeiten. 42% der Befragten geben an, dass sie sich mehr Sorgen um die eigene finanzielle Situation machen als vorher. Entsprechend ändern viele Deutsche ihr Konsumverhalten (71%): Die meisten überlegen länger, bevor sie etwas kaufen, und verzichten auf Produkte, die sie nicht wirklich brauchen. Knapp die Hälfte der Befragten (47%) bestätigt, dass sich auch die eigenen Finanzen negativ auf die Gesundheit auswirken und sie von Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Sorgen oder Zukunftsängsten heimgesucht werden. Unwissenheit und Scham spielen ebenfalls eine Rolle. Fast jeder Fünfte schämt sich in irgendeiner Weise wegen der eigenen finanziellen Situation. Genau so viele haben Hemmungen, über ihre Finanzen zu reden.

“Dass sogar die körperliche Gesundheit der Menschen durch die Inflation beeinträchtigt wird, ist alarmierend”, sagt Nickie Povel, Chief Marketing Officer bei Anyfin. “Auch, dass sich so viele Menschen für ihre finanzielle Situation schämen und es schwierig finden, darüber zu sprechen, ist besorgniserregend. Genau deshalb ist es so wichtig, dass wir dieses Tabu gemeinsam brechen. Wenn sich die Menschen trauen, offen über ihre Finanzen zu sprechen, ist es auch einfacher, sich Hilfe zu holen.”

25% der Befragten fällt es schwer, über die Runden zu kommen, weil die Ausgaben regelmäßig die Einnahmen übersteigen. Fast jeder Fünfte kennt seine monatlichen Fixkosten nicht. Für 61% der Befragten ist die Situation so angespannt, dass sie unerwartete Ausgaben über 1.500 Euro nicht decken können, ohne sich Geld von Freunden oder der Familie zu leihen oder einen Kredit aufzunehmen. Eine Möglichkeit, unerwartete oder gestiegene Ausgaben zu finanzieren, sind Verbraucherkredite. Laut der Befragung haben 2 von 5 Deutschen einen ungesicherten Kredit, beispielsweise in Form von Ratenzahlungen, Kreditkartenschulden oder Dispokrediten. Auch hier spielt Unwissenheit eine Rolle: Jeder Vierte kennt die Bedingungen seiner Kredite, wie Zinssätze und Gebühren, nicht.

“Zinsen auf Verbraucherkredite sind oft unnötig hoch, da sie meistens unabhängig von der Bonität vergeben werden”, sagt Nickie Povel von Anyfin. “Reduziert man diese Kosten, kann man pro Monat bares Geld sparen. Allerdings haben 2 von 3 der Befragten, die aktuell einen Verbraucherkredit haben, noch nie einen Service in Anspruch genommen, um ihre Zinsen zu senken. Dabei steckt darin großes Einsparpotenzial, das auch die Sorge um die eigenen Finanzen verringern und so die Gesundheit verbessern könnte.”

Pressekontakt
Katharina Hardt
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Repräsentatives Beispiel gemäß §6 PAngV:

Repräsentatives Beispiel gemäß §6 PAngV: Wenn ein Darlehen in Höhe von 1.500 € wie im folgenden Beispiel an Anyfin übertragen wird, betragen die Einsparungen für ⅔ der Kunden 53 €. Der variable Zinssatz sinkt von 13 % auf 9,88%. Die neuen monatlichen Kosten betragen dann 69 € mit einer Rückzahlungsfrist von 24 Monaten, der effektive Zinssatz 10,34 % und der Gesamtbetrag für die Rückzahlung 1.660 €. Der Kunde erhält nur dann ein Angebot, wenn der vorherige Zinssatz gesenkt werden kann. Anyfin verlängert dabei niemals die Rückzahlperiode. Kreditvermittlung durch die Anyfin Germany GmbH an die Erik Penser Bank AB, Apelbergsgatan 27, Box 7405, 10391 Stockholm.

Der Maximalbetrag aller übernommenen Kredite beträgt 20.000 € pro Kunde. Die Laufzeit des Kredits liegt zwischen 2 - 120 Monaten, abhängig von der Laufzeit des bestehenden Kredits. Der Sollzinssatz liegt zwischen 3,95 % - 19 %. Der effektive Zinssatz kann mindestens 3,95 % und höchstens 20,84 % betragen.